Weitwanderung - Martins Zaubertheater

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Weitwanderung

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Alpenüberquerung GTA

Die große Alpenüberquerung von der Schweiz bis ans Mittelmeer


12 -Tagestour




Detail:
  • 1.Tag: Forno - Campello Monti (8,5 km - 550 hm - 1500 Kcal)
  • 2.Tag: Campello Monti - San Gottardo - Rimella (12 km - 750 hm - 2800 Kcal)
  • 3.Tag: Rimella - Riva - Baranca (13 km - 1100 hm - 2320 Kcal)
  • 4.Tag: Baranca - Carcoforo (11 km - 720 hm - 2300 Kcal)
  • 5.Tag: Carcoforo - Rima (11 km - 1100 hm - 2800 Kcal)
  • 6.Tag: Rima - Alagna (12,5 km - 960 hm - 3000 Kcal)
  • Pause
  • 7.Tag: Alagna - Peccia (11 km - 500 hm - 1350 Kcal)
  • 8.Tag: Peccia - Rif. Rivetti (14 km - 1200 hm - 4400 Kcal)
  • 9.Tag: Rif. Rivetti - Ospitio San Giovammi (12,5 km - 400 hm - 1800 Kcal)
  • 10.Tag:  San. Giovanni - Rif. Barma (18,5 km - 850 hm - 2200 Kcal)
  • 11.Tag: Rif. Barma - Gressoney (9,7 km - 150 hm - 600 Kcal)
  • 12.Tag: Gressoney - Peccia (11,7 km - 1110 hm - 2800 Kcal)
  • 13.Tag: Peccia - San Antonio (3,5 km - 200 hm - 550 Kcal
  • Pause

Gesamt:  148 km, 9700 Höhenmeter, 28500 Kcal

Daten in der Übersicht

Startzeit

Ende Juni 2019

Kurzbeschreibung


Mit PKW vom Allgäu über die Schweiz zum Lago Maggiore. Weiter bis Omegna und Forno. Auto abstellen und der Beschilderung folgend.

GPS von Vorteil.

Übernachtungen meist im Tal.


Rückfahrt zum Auto via Taxi.



Startpunkt

Forno (Italien)

Endpunkt

Gressoney (I)

Gesamtdauer

bisher

13 Tage


Höhenmeter

9700 hm

Maximale Höhe

2500 m

Strecke

148 km

Energieverbrauch

28500 Kcal

Schwierigkeit

Mittel

Wetter

sonnig, trocken, warm bis heiß

Bewertung

8,5 Punkte (von max. 10)


Die Überblickkarte und der Track gesamt.


GPS Tracks (gpx) wie immer gerne auf Anfrage!


Etappe 1

Forno - Campello Monti (8,5 km - 550 hm - 1500 Kcal)


Erster Tag:
3,5 Std.

Kurze Strecke zum Einlaufen.

Es geht von rechts nach links!

Es geht durch die ersten verlassenen Bergdörfer.

Ein Anblick, der uns sechs Tage lang begleitet.


Am ersten Zielort übernachten wir im einzigen Gasthaus in den einzigen 4 Betten.


Etappe 2
Campello Monti - San Gottardo - Rimella (12 km - 750 hm - 2800 Kcal)

Zweiter Tag:
6 Stunden


Ab jetzt geht es in die Höhe.

Der erste Pass. Über einen alten "Leichenträgerweg" geht es nach einem Abstecher zum zweiten Übernachtungsort.



Wir kommen immer wieder an verlassenen Dörfern mit den aklten Steinhäusern vorbei.


Etappe 3
Rimella - Riva - Alpe Baranca (13 km - 1100 hm - 2320 Kcal)


Dritter Tag:
5 Stunden





Zuerst wieder durch ein leeres Dorf...
...und dann in der Mittagshitze hoch zur Alpe Baranca.
Sehr leckeres und vielseitiges Abendessen.


Etappe 4

Baranca - Carcoforo (11 km - 720 hm - 2300 Kcal)


Vierter Tag:
5,5 Stunden


Am kühlen Morgen geht es hoch. Ein klarer See und die von Partisanen ausgebomte Villa des Lancia Gründers.
Ein höherer Pass mit dem Monterosa Massiv im Hintergrund und unser etappenziel Carcoforo.


Etappe 5

Carcoforo - Rima (11 km - 1100 hm - 2800 Kcal)


Fünfter Tag:
5,5 Stunden


Wieder ein eher hochalpiner Tag.

Noch ein Übergang und dann kommt Rima, eine bei Stukateuren bekannte "Stadt".



Etappe 6
Rima - Alagna (12,5 km - 960 hm - 3000 Kcal)

Sechter Tag:
5,75 Stunden


Dieses mal haben wir im ehemaligen Grand Hotel Axerio übernachtet. Nach dem Frühstück geht es los.

Brunnen mit glasklarem, leckerem Gebirgswasser.
Und wieder leerstehende Häuser aus Stein.
Der letzte "Col" und die letzte Etappe der ersten Teilstrecke des GTA geht in Alagna zu Ende.


Etappe 7
Alagna - Peccia (11 km - 500 hm - 1300 Kcal)

Siebter Tag:
4,75 Stunden


Gefälliger Fußmarsch mit viel abwechslung und viel Sonne.
Abkühlung danach im bergbach. Ja, das bin ich.
Unsere Unterkuft, schon eher Chalet als Walserhaus. Erstklassige Küche.
Urige Schlafzimmer.


Etappe 8
Peccia - Rifugio Rivetti (14,1 km - 1200 hm - 4400 Kcal)

über Passo Del Maccagno (2495 m)

und Colle Lazoney (2387 m)

und Colle Della Mologna Grande (2364 m)

Achter Tag:
7,5 Stunden


Die bisher heftigste Etappe, mit viel Wasser und...
..noch mehr Wasser und Schnee.
Dabei viel Sonne und eine wudnerbare Landschaft.
Wir waren dieses Jahr die ersten, die den Pass gegangen sind,
Da dampft es aus den Schuhen.
Die Unterkunft: Rif.Rivetti auf 2150 hm.
Das einizge mal, dass wir deutsch-sprachige Wirtsleut hatten.


Etappe 9
Rifugio Rivetti - Kloster San Giovanni (12,5 km - 320 hm rauf und 1400 hm runter - 1800 Kcal)

- extrem heißer Tag mit bi zu 38°C -

Neunter Tag:
4,5 Stunden


Morgendlicher Blick aus dem Fenster ins Tal und Blick zurück zum Rifugio.
Abstieg durch viele Ginster-Felder nach Piedicavallo.
Ankunft im Kloster. Dort Abbruch wegen der Hitze.


Etappe 10
San Giovanni - Oropa - Rif. Barma (18,5 km - 850 hm - 2200 Kcal)


Zehnter Tag:
6,5 Stunden


Nach dem sehr dürftigen Frühstück um 6 Uhr starten wir sehr ruhig.
Blick zum Kloster zurück.
Auf dem Höhenweg kann man kurz in die italienische ebene um Mailand blicken.
Danahc geht es zurückin die Berge.
Dort liegt das Kloster Oropa mit der Schwarzen Madonna. Für Pilger stehen 700 Betten zur Verfügung.
Schnell steigen wir wieder auf 2260 Meter auf und überqueren den Colle Della Barma.
Durch den Naturpark Monte Mars geht es durch viel Gestein zum Rifigio Barma. Schön gelegen zwischen zwei Seen auf 2060 Metern Höhe.
Zwei mal Sonnenuntergang der Extraklasse!


Etappe 11
Rif. Barma - Gressoney (10 km - 150 hm rauf und 1300 hm runter - 650 Kcal)


Elfter Tag:
3,5 Stunden


Ein etwas kühlerer Tag und der recht kurz, aber mit 1300 hm heftige Abstiieg ins Gressoney Tal.


Etappe 12
Gressoney - Peccia (12 km - 1110 hm rauf und 950 hm runter - 2800 Kcal)


Zwölfter Tag:
6 Stunden


Über das - leider noch nicht geöffnete - Rif. Sottile geht es auf der einen seite rauf und auf der anderen Seite wieder runter.
In Alagna haben wir ein Taxi genommen und sind zurück nach Forno gefahren.
Die GTA (Grande Transversale Alpini) ist gesamt und geht über fast 600 km. Dauer dafür ca. 3-3,5 Monate.
Wir werden jedes Jahr ein Teilstück davon gehen. Es wird also hier fortgesetzt werden.

Fazit:
Wir haben einen Wanderweg gesucht, der eher selten begangen wird - und haben ihn mit der GTA gefunden. Nur etwa 15-20 Personen sind pro Etappe/Tag unterwegs.
Die verlassenen Dörfer sind ein Drama. Das Wetter allerdings war ein Traum.
Es gab auf der ganzen Strecke kein (geöffnetes) Geschäft, um Proviant aufzufüllen.
Die Übernachtungen klappen immer.
Italienisch Kenntnisse sind absolut natwendig. In der Gegend wird weder deutsch noch englisch gesprochen!


 
Martin - Tel 0172-8243455 - zaubern@online.de
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